Russische Pantsir-Systeme und Radarnetz auf der Krim bei großangelegter ukrainischer Drohnenoperation getroffen

Koordinierter Schlag gegen russische Militärinfrastruktur

Die ukrainischen Drohnenkräfte haben eine Reihe abgestimmter Angriffe auf russische Militärziele auf der besetzten Krim und im Osten der Ukraine durchgeführt. Im Mittelpunkt der Operation standen Flugabwehrsysteme, Radaranlagen sowie Kommandoinfrastruktur.

Diese Aktion ist Teil einer umfassenderen Strategie Kiews, russische Militärkapazitäten tief hinter der Frontlinie systematisch zu schwächen.

Angriff auf ein Flugabwehrsystem

Ukrainische Drohnenoperateure trafen am 2. Juni ein russisches Flugabwehrsystem vom Typ Pantsir-S1 in der Nähe des Dorfes Wydne auf der besetzten Krim. Ukrainische Medien berichteten darüber unter Berufung auf die Streitkräfte für Unbemannte Systeme (SBS).

Der Pantsir-S1 ist ein Flugabwehrsystem kurzer bis mittlerer Reichweite, das strategische Objekte vor Flugzeugen, Raketen und Drohnen schützen soll. SBS-Kommandeur Robert „Madyar“ Brovdi erklärte, der Angriff sei im Rahmen des neu eingerichteten Tiefschlagzentrums seiner Einheit durchgeführt worden.

Brovdi wies allerdings darauf hin, dass sich eines der identifizierten Ziele als Scheinanlagen herausgestellt habe – eine Attrappe, die ein Pantsir-System imitierte, jedoch keine echte Abschusseinheit darstellte.

Treffer auf Radarsysteme

Darüber hinaus nahmen die ukrainischen Kräfte küstennahe Überwachungsradarstationen des Typs Newa-B und Newa-B2M in der Umgebung des besetzten Mariupols ins Visier. Diese Systeme dienen der Überwachung von See- und Luftaktivitäten sowie der Zielerfassung für russische Küstenverteidigungseinheiten.

Die Ukraine erklärte, die Angriffe sollten die russischen Überwachungs- und Frühwarnfähigkeiten entlang der besetzten Küstenabschnitte gezielt verringern. Eine unabhängige Schadensbeurteilung liegt bislang nicht vor.

Weitere getroffene Militärziele

Die SBS meldeten zudem Angriffe auf einen Schlepper des Projekts 1454 in der Nähe von Myschwodje auf der Krim sowie auf den Gefechtsstand der russischen 92. Flussbrigade. Zu den weiteren Zielen zählte ein temporärer Sammelplatz der russischen 110. selbstständigen motorisierten Schützenbrigade bei Schelanne im besetzten Gebiet Donezk.

Ukrainische Drohnen trafen außerdem eine Werkstatt des russischen 589. motorisierten Schützenregiments, die für Produktion, Wartung und Vorbereitung von Drohnen genutzt wurde. Dieser Betrieb soll laut vorliegenden Informationen eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung russischer Drohnenoperationen auf dem Schlachtfeld gespielt haben.

Breit angelegte Kampagne

Kommandeur Brovdi gab bekannt, dass die Aufklärung Dutzende von Militärfahrzeugen auf dem Sammelplatz des russischen 3. Armeekorps in der Nähe von Schyrokyne entdeckt habe. Seinen Angaben zufolge wurden mindestens elf Kommando-, Verbindungs- und Transportfahrzeuge zerstört, während die Schadensauswertung noch andauert.

Separat wurde gemeldet, dass die Ukraine am 3. Juni den russischen Marinestandort in Kronstadt nahe Sankt Petersburg angegriffen habe. Erste Informationen deuten auf mögliche Schäden an Schiffen und Infrastruktur der russischen Ostseeflotte hin.

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  • Anja Klein ist eine professionelle Journalistin und Fotografin, die ihr Hobby zu einem groß angelegten Medienprojekt ausgebaut hat. Sie kaufte einen typischen deutschen „Klassischen Schrebergarten“ (ein kleines Mietgrundstück innerhalb der Stadtgrenzen) und dokumentiert seitdem jeden Schritt seiner Umgestaltung. Ihr Blog vereint visuelle Inspiration mit akribischer Praxis.

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