Trump kapert America 250: Präsident ernennt sich selbst zur Hauptattraktion

Ein Nationalfest gerät ins Wanken

Ein gewaltiges Geburtstagskonzert zu organisieren ist niemals eine leichte Aufgabe. Besonders dann nicht, wenn reihenweise Künstler kurz vor dem Ereignis absagen und das gesamte Programm ins Wanken gerät.

Massiver Festivalskandal

Das große Jubiläumsfestival zum 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten erlebte kürzlich einen herben Rückschlag. Gleich eine ganze Reihe populärer Musikacts zog sich überraschend zurück, was die Veranstalter unter enormen Druck setzte, kurzfristig Ersatz zu finden.

Ursprünglich sollten auf der National Mall zahlreiche bekannte Künstler auftreten. Zu den angekündigten Namen gehörten Martina McBride, Bret Michaels und Young MC. Auch Gruppen wie The Commodores und C and C Music Factory waren für die Great American State Fair fest eingeplant.

Das gesamte Programm brach jedoch in sich zusammen, als mehr als die Hälfte der gebuchten Acts ihren Auftritt absagte. Lokalen Berichten zufolge fiel diese Entscheidung, nachdem die Künstler erkannt hatten, dass das Festival durch eine Exekutivanordnung eng mit dem Weißen Haus verknüpft ist.

Der Präsident als Hauptact

Angesichts des musikalischen Trümmerhaufens entschloss sich Präsident Donald Trump kurzerhand, selbst ins Rampenlicht zu treten. Der 79-jährige Politiker wird nun den Eröffnungsabend als Hauptattraktion bestreiten. Ganz in seiner gewohnten Art behauptete er, die Musiker hätten beim Gedanken an eine politisch hochkarätige Bühne schlicht den Mut verloren.

Auf seinem bevorzugten Kanal Truth Social verspottete Trump die abgesprungenen Künstler mit folgenden Worten: „Ich verstehe, dass Künstler am Mittwoch ‚Lampenfieber‘ vor ihren Auftritten bekommen – deshalb denke ich darüber nach, die größte Attraktion der ganzen Welt dorthin zu bringen.“

Hinter den Kulissen passten Regierungsbeamte das offizielle Programm zügig an die neue Lage an. Danielle Alvarez, Beraterin von Freedom 250, bestätigte gegenüber der Washington Post, dass der Präsident offiziell den Eröffnungsabend einleiten wird. Sein geplanter Bühnenauftritt ist für den 24. Juni angesetzt.

Damit betritt der Präsident das Mikrofon genau einen Tag vor dem Datum, an dem Martina McBride ursprünglich hätte singen sollen. Das gesamte Festival ist vom 25. Juni bis zum 10. Juli geplant – doch der Eröffnungsabend wird nun einen völlig anderen Charakter haben als ursprünglich vorgesehen.

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  • Anja Klein ist eine professionelle Journalistin und Fotografin, die ihr Hobby zu einem groß angelegten Medienprojekt ausgebaut hat. Sie kaufte einen typischen deutschen „Klassischen Schrebergarten“ (ein kleines Mietgrundstück innerhalb der Stadtgrenzen) und dokumentiert seitdem jeden Schritt seiner Umgestaltung. Ihr Blog vereint visuelle Inspiration mit akribischer Praxis.

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